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Mit Reizüberflutung umgehen lernen und die Vorteile der Hochsensibilität bewusst geniessen.

Das Kürzel HSP (Highly Sensitive Person)  wurde in den 90- er Jahren von der US-amerikanischen Psychologin Dr. Elaine Aron geprägt.

Sie hat folgende Kriterien formuliert, die alle zutreffen müssen.

  • gründliche Informationsverarbeitung

  • Übererregbarkeit

  • emotionale Intensität

  • sensorische Empfindlichkeit

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible (HSP) verfügen über eine intensive Sinnesverarbeitung. Unter anderem hören, riechen, fühlen und sehen sie mehr und intensiver. Auch hallt Erlebtes länger nach und sie haben starke Gefühle. Deshalb ist das Nervensystem oft mit Reizen überflutet. 

Hochsensibilität ist keine Krankheit. Sie ist ein Wesensmerkmal. Rund 20 Prozent der Menschen sind hochsensibel.

Welche Situationen können herausfordernd sein?

  • lange Besprechungen

  • Familienfeste

  • überfülltes Restaurant

  • Gerüche im Zug

  • kratzende Stoffe bei Kleidern

  • Baulärm

  • Alltag mit Kleinkindern

  • lange to-do Liste 

  • Prüfungsdruck

  • Leistungsdruck

  • viele Hausaufgaben

  • Streit

  • Suche nach Freunden

  • spielen in einer Gruppe

  • arbeiten im Team

Welches sind die Folgen?

Die Überreizung kann sich unter anderem in nachlassender Konzentration, einem Black-out, Müdigkeit, Unruhe, Wut, Tränen, Rückzug oder körperlichen Symptomen wie beispielsweise Kopf- und Bauchschmerzen zeigen.

Erholung in der Natur

Welche Stärken können hochsensible Menschen haben?

Durch das genaue Wahrnehmen der Umwelt weisen Hochsensible verschiedene Stärken auf. 

Sie verfügen über eine grosse Empathie, sind oft sehr kreativ oder musikalisch, sind voller Ideen und leisten im Team einen wertvollen Beitrag.

Hochsensible achten auf schöne Dinge und bemühen sich, Harmonie zu leben.

Welche Anzeichen gibt es?

  • Geräusch-, Licht- und Temperaturempfindlichkeit

  • den eigenen Körper stark wahrnehmen

  • intensive Detailwahrnehmung

  • vertieftes Nachdenken

  • Erlebnisse hallen lange nach

  • tiefe Gefühle

  • schnell wechselnde Gefühle

  • Gefühle der Mitmenschen aufnehmen

  • Verunsicherung bei Veränderungen

  • und vieles mehr

Wie kann man sich Sorge tragen?

Einerseits müssen die Reize reduziert und andererseits Entspannungsmomente und Energieoasen eingeplant werden.

Dazu gibt es verschiedene Strategien.

 

Hier einige Beispiele:

Entspannungsübungen: Bauen Sie in Ihrem Alltag einige Übungen ein, um Ihr überreiztes Nervensystem wieder zu beruhigen.

Strukturierung des Alltages: Die Woche wird geplant und enthält genügend Inseln der Ruhe und des Geniessens.

Gestalten der Umgebung: Gestalten Sie Ihre Umgebung so, dass sie beruhigend wirkt und möglichst wenige Reizquellen enthält.

Bewegung: Regelmässige Bewegung, besonders in der Natur, beruhigt den Körper.

Vermeiden von Multitasking

Menschenansammlungen meiden

kein Zugfahren zu Stosszeiten

sich auf Veränderungen vorbereiten

Musik oder Kreativität geniessen

Die Beratung bei mir:
für Kinder und Erwachsene

Sie teilen mir mit, was Sie derzeit beschäftigt und welche Fragen Ihnen auf dem Herzen liegen.

Gemeinsam besprechen wir, wie Sie anstrengende Situationen erfolgreich bewältigen und Wege finden können, mehr Erholung in Ihren Alltag zu integrieren. 

Ich unterstütze Sie dabei mit praktischen Tipps zur Alltagsgestaltung und ermutige Sie, gut für sich selbst zu sorgen. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, dass Sie einen Ausgleich zwischen den Anforderungen des Alltags und Ihren eigenen Bedürfnissen finden. So schaffen wir es, dass Sie nicht nur belastende Phasen überstehen, sondern auch langfristig gestärkt daraus hervorgehen.

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